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Optischer Sucher wird zur Rarität

 

 

 

Digitalisierung hat das Fotografieren verändert. Viele Freizeitfotografen verwenden für die Bildkontrolle bei der Aufnahme ausschließlich das Display auf der Rückseite der Kamera. Das hat viele Vorteile. Da das Bild direkt aus dem Signal erzeugt wird, das der Bildsensor empfängt, ist eine exakte Simulation etwa von Belichtung und Schärfentiefe möglich. Für den engagierten Amateur bietet die große Fläche wichtige Zusatzinformationen, zum Beispiel den Ladezustand des Akkus oder ein Histogramm, das die Verteilung der Helligkeitswerte im Bild angibt.

 

 

 

Das Beste aus zwei Welten

 

 

 

Problematisch ist das Display bei direkter Sonneneinstrahlung, denn dann ist selbst auf den hellsten Bildschirmen praktisch nichts mehr zu erkennen. Ein elektronischer Sucher vereint die Vorteile der lichtgeschützten Bildkontrolle mit der Möglichkeit, direkt auf das Bild des Sensors zuzugreifen. Einen rein optischen Sucher gibt es heute praktisch nur noch bei Spiegelreflexkameras, <a href='http://www.digitalkameratrends.com/'>berichtet die</a> Online-Kaufberatung digitalkameratrends.com. Sie benötigen deswegen den charakteristischen, aber schweren und teuren Prismensucher. Die spiegellosen Systemkameras, die auf diese Technik verzichten und bauartbedingt mit einem elektronischen Sucher auskommen müssen, verzeichnen hohe Zuwachsraten im Verkauf. Selbst Profis haben sich mittlerweile vom optischen Sucher verabschiedet. Der Vorteil, wie bei Spiegelreflex direkt durchs Objektiv zu schauen, bleibt beim elektronischen Sucher erhalten, er wird sogar durch die zusätzlichen Möglichkeiten noch ausgebaut.

 

 

 

Optischer Sucher als Prestigemerkmal

 

 

 

Der optische Sucher räumt nach und nach das Feld. Eine Ausnahme bilden traditionsreiche Luxuskameras der Kompaktklasse. Die analoge Leica M, bei Ebay gelegentlich noch zu finden, ist seit 1954 auf dem Markt. Das M steht für Messsucher, weil hierüber auch die Entfernungseinstellung erfolgte. Bis heute werden Kameras der Leica M Serie produziert, natürlich in Digitaltechnik, aber ganz selbstverständlich mit optischem Sucher. Das Vergnügen hat seinen Preis: Einige tausend Euro muss man für eine aktuelle Leica M ausgeben.